Erzbischöfliche Schatzkammer von Kalocsa
Austellung: Hunyadi Str. 2. H-6300 Kalocsa,  UNGARN  Tel.: 00-36/78-461-860
Büro: Szentháromság Platz 1. H-6300 Kalocsa,  (Erzbischöfliche Residenz)
Tel.: 00-36/78-462-166/210  E-mail: Schatzkammer von Kalocsa

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KURZE PRÄSENTIERUNG DER AUSTELLUNG

INHALT DIESER SEITE:
Kurze Geschichte der Erzbischöflichen Schatzkammer von Kalocsa
Die bedeutendste Kunststücke der Erzbischöflichen Schatzkammer
1.) Erzbischöflicher Grabfund vom Ende 12. Jh.
2.) Reliquiar der Hl. Anna vom 16. Jh.
3.) Messgewand um 1450
4.) Reliquienbüste des Königs Hl. István (1896)

 

Kurze Geschichte der Erzbischöflichen Schatzkammer von Kalocsa

Die erste Ausstellung der Erzbischöflichen Schatzkammer wurde in 1988, am ersten Stock der Kathedrale, in den ehemaligen Räumen des Archives vom Kalocsaer Domkapitel, geöffnet. Die wertvolle Sammlung zog sich in 2002, im Jubiläumsjahr der Erzdiözese Kalocsa-Kecskemét, im einstigen Wohnhaus des bekannten Geschichtsschreibers und Domherren, István Katona (1732-1811) um. Neben den kirchlichen Kunststücke stellt die neue Ausstellung auch die Geschichte des Erzbistums von Kalocsa zur Schau.

Die Erzbischöfliche Schatzkammer ist von 1. Apr. bis 31. Okt., täglich 9.00-17.00 geöffnet. Montag geschlossen. Gruppen können die Ausstellung zwischen 1. Nov.-31. März nach einer telefonischen Anmeldung besuchen.
Weitere Informationen an der Seite: Praktische Informationen

 


Stein mit dem Baujahr (1796) und Monogramm von István Katona (S.K latin: Stephanus Katona)

 


Haus von István Katona, das Austellungsgebäude

 


Gedenkszimmer von István Katona

Der Empiresalon vom Anfang des 19. Jahrhundertes, das sogenannte Gedenkszimmer von István Katona, setzt ein Denkmal dem Bauherren des Hauses, István Katona. Die Möbel stammen aus der Möbelsammlung der Erzbischöflichen Palast. Auf dem Büchergestell sind seine Geschichts-werke ausgestellt. Auf dem Bücherregal sind seine Geschichtswerke ausgestellt.

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Die bedeutendste Kunststücke der Erzbischöflichen Schatzkammer

1.) Das älteste Stück der Ausstellung ist das aus dem 12. Jh. stammende Prozessionskreuz, ein der schönsten Vertreter der ungarischen frühmittelalterlichen Bronzekunst. Es wurde in 1935 an der Ecke des Katona-Wohnhauses, während der Grabung einer Grube für Leitungsmast gefunden. Dieses ursprünglich vergoldeten Bronzekreuz gehörte zur liturgischen Ausstattung der ersten Kathedrale. Wahrscheinlich wurde es während des Tatarensturmes unter den Erdboden gekommen. Vom Ende des 12. Jhs stammen die erzpriesterliche Insignien (Kelch, Patenen, Ring mit Topas, Palliumsnadel, Krümme eines Bischofsstabes, Brustkreuz, Textilien-reste) des Erzbischofs Saul v Gyõr (1192-1202), während der Grabungen 1907-1911 im Chor der Katedrale gefunden wurden.


Erzbischöflicher Grabfund vom Ende 12. Jh.

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2.) Das Reliquiar der Hl. Anna vom 16. Jh. wurde mit den Figuren der Hl. Anna und des junge Maria verziert. Die Figuren wurden mit einer speziellen Emailtechnik hergestellt. Die Reliquie der Hl. Anna befindet sich auf dem Textilgrund, in der Goldstickerei.


Reliquiar der Hl. Anna

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3.) Der Raum der liturgischen Trachten stellt die schönsten Stücke der reichen Textilsammlung der erzbischöflichen Schatzkammer zur Schau. Ihr älteste Vertreter, das um 1450 verfertigte Messgewand hat Erzbischof György Császka nach Kalocsa von Oberungarn mitgebracht, wo er Bischof von Szepes war. Der italienische, weinrotfarbige Samt wurde auf der Rückseite mit einer gotischen Kreuzabbildung verziert. In der Mitte befindet sich die Gestalt der thronenden Madonna, umringend mit Weibsheiligen.


Messgewand um 1450

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4.) Die zwischen 1893-1896 verfertigte, mit den Edelsteinen verzierte, vergoldete Reliquienbüste des Königs Hl. István ist das Werk der Bachruch-Goldschmiedewerkstatt von Budapest. Sie wurde ursprünglich für die Millenniumsausstellung von Budapest hergestellt. In 1900 hat Erzbischof György Császka für die Kathedrale von Kalocsa gekauft. Ehemals erhielte es auch Reliquien.

       
Reliquienbüste des Königs Hl. István (1896)

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Copyright © Erzbischöfliche Schatzkammer von Kalocsa, 2004.